Unterstützung der Stiftung ‚Camino de María’ in Kolumbien

Weltweit sind Menschen aufgrund von Gewalt, Repression und Vertreibung auf der Flucht. Mit rund sieben Millionen Geflüchteten (insbesondere Binnenflüchtlingen) steht Kolumbien auf dieser Liste ganz oben und benötigt dringend Hilfe.

Getreu dem Motto Ursachen des Flüchtens in den Ländern zu bekämpfen, in denen sie entstehen, engagiert sich die apk gGmbH in dem südamerikanischen Staat. Konkret unterstützen wir die gemeinnützige Stiftung ,Camino de María’ in Barranquilla im Norden Kolumbiens. Dort betreut die katholische Ordensschwester Luz Dary seit nunmehr 30 Jahren Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien. Seit acht Jahren verfügt die Stiftung für diese Arbeit über ein eigenes Haus im Armenviertel La Paz. Finanziert wird dieses Projekt zu 100 Prozent aus privaten Sach- und Geldspenden, von denen die apk gGmbH für einen Zeitraum von zwei Jahren einen Teil übernimmt. „Wenn wir die Ursachen für Flucht und Armut ernsthaft und nachhaltig bekämpfen wollen, dann fängt es mit der Unterstützung solcher Projekte wie dem von Ordensschwester Dary an“, sagt Arshiya Mofrad, Geschäftsführer der apk. „Es mag uns weit weg erscheinen, aber wenn diese Menschen zu uns kommen, weil wir nicht helfen, die Probleme vor Ort zu lösen, sind wir plötzlich sehr nah dran.“

Arbeit im Armenviertel

Im Armenviertel La Paz betreut Ordensschwester Luz Dar gemeinsam mit zwei Festangestellten und acht Freiwilligen täglich durchschnittlich 130 Kinder und Jugendliche. Diese stammen aus ärmlichen Familienverhältnissen, zerrütteten Familien, sind Waisenkinder oder Flüchtlinge, welche vor den zunehmend schwierigen Verhältnissen im Nachbarland Venezuela geflohen sind. Innerhalb des Projekts ,Camino de Maria’ erhalten diese Kinder und Jugendlichen einen Zufluchtsort und werden außerdem täglich mit drei warmen Mahlzeiten versorgt. „Der Ansatz von ,Camino de María’ geht aber noch darüber hinaus’, erläutert Felipe Mertens. Ein Prokurist der Unternehmensgruppe gGmbH hat dieses Projekt gerade erst persönlich vor Ort in Augenschein genommen. „In verschiedenen Lerngruppen werden die Kinder alphabetisiert oder erhalten, falls diese eine Schule besuchen, Hausaufgabenhilfe. Außerdem gibt es Bildungsangebote, mit denen die Kinder und Jugendlichen vor Kriminalität, Drogen und Alkoholmissbrauch geschützt werden sollen.“

„Dieses Projekt ist geradezu vorbildlich, weil es konkrete und nachhaltige Hilfe in Kolumbien leistet“, erklärt Arshiya Mofrad. „Daher sind wir von der apk gGmbH sehr froh, durch unsere finanzielle Zuwendung einen Teil der monatlichen Ausgaben auf verlässliche Weise decken zu können und somit das Fortbestehen dieser wichtigen Arbeit zu sichern.“