Familienwohnprojekt im ‚Haus 23‘

Im Haus 23 betreuen wir größtenteils Familien, die Schicksalsschläge erlitten und aufgrund einer Kette von schwerwiegenden Erlebnissen und Erfahrungen in ihrem Leben ihre subjektiv empfundene Selbstständigkeit und ihren Lebensmut verloren haben. Wir nehmen uns Zeit für die Bedürfnisse und Probleme der Familien und vermitteln ihnen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein gelassen werden.

Die intensive Betreuung liegt uns am Herzen – wir ermöglichen so eine erfolgreiche Eingliederung in den Bildungs- und Arbeitsmarkt, eine gesellschaftliche, ökonomische und soziale (Re-) Integration und die Förderung gesunder Lebensweisen.

Im Haus 23 sehen wir unsere Arbeit nicht als Arbeit, sondern als humanitäre, gesellschaftliche Verantwortung. Unsere gleichermaßen fachkundigen wie einfühlsamen Mitarbeiter_innen sind seit Jahren für uns tätig und haben die Unternehmensphilosophie verinnerlicht. Sie setzen im täglichen Miteinander verstärkt auf Hilfe zur Selbsthilfe und neue Lebenschancen.

Wohnen, Leben und (Re-) Integration

Das Haus 23 ist eine Immobilie in Lankwitz, in der 49 Personen (davon vier Menschen mit Schwerbehinderung) in Einzel, Zweibett- oder Familienzimmern Platz finden. Pro Etage existieren zwei komplett eingerichtete Küchen, so dass auch eine Selbstversorgung möglich ist. Darüber hinaus befinden sich in den ausgebauten und renovierten Souterrainräumen Tischtennisplatten und (Tisch-) Kicker für jugendliche Personen. Vor, neben und hinter dem Haus befindet sich ein insgesamt ca. 550 qm großer Garten welcher aktuell kindergerecht gestaltet wird (u.a. Terrasse, Sandkasten, Rutsche, Bobby Cars, Bänke und Tische) und den Kindern ganzjährig zur Verfügung steht. Das Haus 23 eignet sich aufgrund seiner Lage und Beschaffenheit hervorragend für Familien und ist voraussichtlich ab Juli 2018 bezugsfertig.

Unser Ziel ist es, den Familien im Haus 23 zu ermöglichen ein geregeltes, selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb verstehen wir es als unsere wichtigste Aufgabe, die Bewohner_innen in das bestehende Sozial- und Regelsystem (Arbeits- und Bildungsmarkt, Wohnungsmarkt, Gesundheitswesen etc.) zu (re-) integrieren und darüber hinaus die soziale Integration sowie ggf. den interkulturellen Austausch zu fördern. Um unsere Ziele zu erreichen, bieten wir ein umfassendes Konzept sowie eine Vielzahl an Kooperationen mit lokalen Vereinen und Institutionen.